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Neue Lust und alte Sehnsucht,

Autorenwettbewerb. Nele war, typisch Teenager, ganz aufgeregt und wollte unbedingt mit ihrer Mutter das Kleid aussuchen, was bei Michael ein Stirnrunzeln auslöste. Er wusste genau, dass es nicht bei einem Kleid bleiben würde, wenn Nele mit Anja nach einem Kleid schauen würde.
Zunge, BH, Teenager, Feier, Beine, Orgasmus, Schule, Garten, betrunken, Unterwäsche

Neue Lust und alte Sehnsucht

von Thassilo
23.03.2026

Gesamt
4,77
Aufmachung
4,84
Schreibstil
4,90
Handlung
4,71
Charaktere
4,71
Umgebung
4,67
Erhaltene Bewertungen: 49

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Kommentare

Vorwort vom Autor

Anja bekommt eine Einladung zu einer Schulfeier. 25 Jahre Schulabschluss. Eine schöne Gelegenheit, ihre ehemaligen Freundinnen wieder einmal zu treffen. Sie hatte ihre Freundinnen damals aus den Augen verloren, was Anja ein wenig bedauerte. Es sollte in einem festlichen Rahmen sein und auf der Einladung stand, dass angemessene Kleidung erwünscht ist. Dass ihre 17 jährige Tochter unbedingt mit Anja in die Stadt wollte, um das Kleid auszusuchen, hatte sicherlich auch den Hintergrund, dass Nele hoffte, auch das ein oder andere Stück für ihren Kleiderschrank zu bekommen.
von Thassilo, 23.03.2026 09:21 Uhr

0

Stilistisch schön geschrieben ist diese Geschichte …

… da kann man nichts sagen. Auch die erotische Szene ist anregend erzählt und ein solcher Seitensprung kann durchaus vorkommen.

So weit, so gut. Warum ich die Geschichte trotzdem nicht meiner Frau abends im Bett vorlesen werde, ist der Schluss. Der ist, lieber Autor, sehr, sehr unglaubwürdig.

Eine Ehefrau wie Anja, offensichtlich in einer glücklichen Ehe und Familie, wird am nächsten Morgen nicht „schmunzeln“, sondern sich große Sorgen machen. Sie wird ein enorm schlechtes Gewissen haben und sich überlegen, wie sie das ihrem Mann sagen soll.

Und das Verhalten der Tochter ist absurd. Niemals wird eine 17-Jährige ihre Mutter zum Fremdgehen animieren und die Ehe ihrer Eltern in Gefahr bringen. Im Gegenteil, gerade in diesem Alter weiß sie, was eine intakte Familie bedeutet.

Meine Meinung: Ein anderer Schluss, lieber Thassilo, und vielleicht noch eine Portion Erzählung, wie das Ehepaar damit umgeht, dann wäre die Geschichte für mich gelungen.

Nichts für ungut und viele Grüße,
Kanzler

von Kanzler, 28.03.2026 02:15 Uhr

0

Was soll man sagen

Hallo,
deine Geschichte ist gut geschrieben, das ist unzweifelhaft. Was ich nicht gutheißen kann ist der Betrug denn deine Protagonistin begeht. Vielleicht bin ich da ein wenig altmodisch, ich hätte es gut empfunden, wenn sie vor diesem Schritt ein Gewissen gehabt hätte.

von Windfluesterer, 27.03.2026 07:11 Uhr

0

Nein, dein Denken ist ganz und gar nicht altmodisch,

sondern absolut zeitlos, sofern man das Versprechen beim Standesamt ernst nimmt. Es ist jedoch nun mal so: Solche Seitensprünge, wie der Autor einen gut beschreibt, kommen vor. Aber das Verhalten der Protagonistin ist höchst unglaubwürdig. Eine Ehefrau, wie sie hier beschrieben wird, wird sich keinesfalls so „hoppla-di-hopp“ hineinstürzen.

Aber diese streift alles, was ihr Ehe und Familie bedeuten, einfach ohne viel Federlesens ab. Sie hat weder davor noch danach ein „Gewissen" und das Letztere ist sogar schlimmer. Das einzige, was ihr einfällt, dass sie „ein ernstes Wort mit ihrer Tochter reden“ muss.

Schade um die Geschichte, meint mit besten Grüßen
der Kanzler

von Kanzler, 28.03.2026 02:18 Uhr

0

Danke Thassilo

schön geschrieben, wobei der Verlauf in dem Moment absehbar war, zu dem das Stichwort Klassentreffen fiel. Deshalb bei Schreibstil (der ja auch die Frage 'kann der Autor den Leser fesseln' umfasst) und Handlung ein Punkt Abzug. Aber die Personen sind sauber und auch das Umfeld gut beschrieben.
von Sauerlandbaer, 26.03.2026 08:56 Uhr

0

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